Am Ende wird doch alles gut: South Regionals

Jetzt ist auch der letzte Wettkampf meiner ersten Cross Country-Saison  Geschichte.

Und es war nicht irgendein Wettkampf. Es waren DIE Regionals. Ja, zugegeben, ich habe auch erst nicht verstanden, wieso alle so einen Hype darum gemacht haben. Die Regionals sind eine Stufe höher als die Conference vor zwei Wochen. Insgesamt gibt es 9 Regions. Der "größte" Wettkampf, für den man sich bei den jeweiligen Regionals qualifizieren kann, sind dann die Nationals.

 

So, aber erstmal zu den South Regionals.

 

Los ging es dieses Mal schon am Mittwoch. Der Coach hatte entschieden, nur einen kleinen Teil des Teams mit zu den Regionals zu nehmen: Vier jungs und vier Mädels. Die anderen hatten schon nach der Conference Saisonpause. Wir 8 haben die letzten 2 Wochen noch einmal ordentlich trainiert.

Nach sechs Stunden Fahrt kamen wir gut in Montgomery an. Und wir haben während der Fahrt eine Stunde gewonnen. Da merkt man wieder, dass die USA wirklich das Land der Superlative sind. Wo kann man innerhalb einer Autofahrt in eine andere Zeitzone rutschen?!

Der Coach hat sich (wie immer) bei der Wahl des Hotels nicht lumpen lassen wie die Bilder zeigen:

Am Donnerstag ging es weiter nach Tuscaloosaa in Alabama. Nach den 2h Fahrt wurde direkt die Wettkampfstrecke angesteuert und selbstverständlich auch locker abgelaufen.

Kein wirklich flacher Kurs, aber trotzdem schnell.

Den Nachmittag verbrachten wir dann entspannt im Hotel. Zum Abend hin wurde es dann nicht mehr so entspannt: Die Registrierung für das neue Semester für Freshman öffnete. Nachdem sich die Website die ersten 15min ständig aufgehangen hatte, konnte ich mich für meine mehr oder weniger favorisierten Kurse registrieren. Ich  freue mich auf jeden Fall schon auf das neue Semester!

Aber nun zum Wettkampftag:

 

Ich war nervös, nicht wirklich selbstbewusst was meine momentane Form anbelangt, zumal mich mein Fuß diese Woche wieder etwas geärgert hat.

 

Um sieben ging es zur Strecke und um 9Uhr sprintete ich schon  mit knapp 230 weiteren Mädels den Starthang hinunter und anschließend einen Hügel hinauf. Den Hügel mussten wir insgesamt zwei Mal bewältigen. Ich kam gut ins Rennen und war nach dem ersten Kilometer und einem Blick auf die Uhr erleichtert. Zwischenfazit: Es läuft! Mit dem guten Gefühl konnte ich mich auf den folgenden Kilometern von Platz 126 auf Platz 93 vorkämpfen. Die 4950m-Marke passierte ich in 17:59min. Kein Vergleich zu dem miserablen Conference-Rennen.

Am Ende finishte ich die 6km als 93. in 21:50min, mit einem neuen Schulrekord und, das war mir einfach das wichtigste: einem guten Gefühl. Ich habe das ganze Rennen genossen. Das Feeling in so einem riesigen Starterfeld ist einfach einmalig!

Jetzt sind wir auf dem Weg nach Tallahassee (ja, denen, die meinen Blog verfolgen, sollte der Name bekannt vorkommen. Dort verbrachten wir einige Nächte während unserer Irma-Evakuierung).

Vor uns liegen noch einige Stunden Autofahrt, eine weitere Nacht im bequemen Hotelbett und 2 Wochen Saisonpause (in denen ich sicher ab und zu laufen, aber vor allem viel Alternativtraining nach Lust und Laune machen werde). Zudem stehen zwei Essays und einige Exams an.

 

 

Fazit zu meinem ersten Regional Rennen:

 

Am Ende wird alles gut. Und wenn es nicht gut ist, ist es nicht das Ende.

Es ist alles gut. Diese Saison ist zu ende.

Einen Bericht findet ihr hier: http://www.gohatters.com/news/2017/11/10/cross-country-hatters-excel-at-ncaa-south-region-championships.aspx

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Kommentare: 1
  • #1

    blum (Montag, 13 November 2017 11:52)

    Hallo Meggie,
    herzlichen Glückwunsch; tolle Leistungssteigerung bis zum Schulrekord.
    Jetzt kannst du dich zurücklehnen, entspannen, Schwimmen gehen und dich
    den Schulsachen widmen.
    Schönes Event zum Abschluss, aus dem wieder Motivation schöpfen kannst.
    Liebe Grüße
    Susanne