Thanksgivingbreak: So viel besser als erwartet

Alle haben auf  die fünf freien Tage hingefiebert, sich unterhalten, wie sie die Tage verbringen und sich letztendlich am Dienstagabend oder spätestens am Mittwochmorgen mit ihrem Gepäck vom Campus gestohlen. Und die Meggie? Ja, die hatte dann schon etwas Heimweh...

 

Der Campus war wirklich wie leer gefegt. Dementsprechend waren auch die Mensaöffnungszeiten: einmal täglich, 2h.Keine Menschenseele weit und breit; allein und traurig.

So habe auch ich mich gefühlt. Aber wir haben ja schon gelernt: Am Ende wird alles gut. Und Thanksgivingbreak hatte ja schließlich erst begonnen!

Nachdem ich am Mittwoch den Vormittag größtenteils im Fitnessstudio und mit Lernen zugebracht habe, bin ich mit Stephanie, die aus Texas kommt und daher auch auf dem Campus geblieben ist, losgezogen. Nach kurzem Brainstormen, stellten wir fest, dass wir beide lange nicht mehr Geocachen waren. Daher ging es mit ihrem Auto zum Longleaf Pine Preserve.

Ja, leider haben wir nur einen von vier Geocaches gefunden, aber wir haben unser bestes gegeben und waren 2h unterwegs. Vielleicht sind auch einige Caches Irma zum Opfer gefallen. Die letzten Funde waren im März....

Danach sind wir noch kurz entschlossen zum Blue Springs State Park gefahren. Stephanie hat schon während der Fahrt ganz begeistert von den Manatees erzählt und ich hatte große Fragezeichen um den Kopf schweben :D Und tatsächlich haben wir welche, wie sich herausstellte Seekühe, gesehen. Das Wasser hatte einfach so eine tolle Farbe und war glasklar.

Abends haben wir dann zum ersten Mal zusammen gekocht und beschlossen: Das müssen wir definitiv öfter machen! Mensaessen die ganze Woche ist eben...ja, Mensaessen.

Nachdem das Wetter gestern einfach perfekt zum Draußensein war, war das Wetter an Thanksgiving einfach perfekt, zum Thanksgiving feiern. Regen macht das Drinnensein einfach so viel gemütlicher!

Abby und ihre Familie hatten Stephanie und mich zu sich nach Orlando zum Thanksgivingdinner eingeladen.

Am Morgen bin ich eine lockere Runde gelaufen und dann ging es auch schon los nach Orlando.

 

Dort wurden wir als erstes von zwei leichtübergewichtigen, aber so goldigen Labradoren und dann Abbys Familie begrüßt. In der Küche herrschte schon hektisches Treiben. Das Thanksgivingdinner sollte Punkt 2 Uhr auf dem Tisch stehen und Thanksgivingdinner beinhaltet: Truthahn, grüne Bohnen und Champignions in Sahnesoße, Stuffing (eine Art Brotpudding), Cornpudding, Kartoffelbrei, kandierte Süßkartoffeln, Blumenkohl und als Nachtisch Pumpkinpie.

 

 

Die Wartezeit verkürzten wir uns mit Gesellschaftsspielen und auch nach dem Essen saßen wir gemütlich beisammen.

Am folgenden Freitag waren Stephanie und ich in einem Fitnessstudio in der Nähe, da das unieigene über die Ferien geschlossen hatte. Dort haben wir nach etwas Ausdauertraining einen Bodypumpkurs mitgemacht.

Groupfitness habe ich definitiv vermisst!

Abends ging es dann zum Walmart einkaufen und danach wurde wieder gekocht :)! Das Rezept für die Zucchinipuffer ist bald unter Rezepte zu finden.

Da wir beide keine Lust zum Lernen hatten, sind wir um 9Uhr noch zum Shoppen zu TJ Maxx (ja, das amerikanische Predant zu TK Maxx) gefahren.

Am Samstagnachmittag waren wir, ob ihr es glaubt oder nicht, auf einem Weihnachtsmarkt in New Smyrna! :D Ja, es ist schon etwas komisch in T-Shirt an Ständen mit Weihnachtsbaumkugeln (in allen Größen, Farben und Formen :D :D) vorbei zu schlendern...

Anschließend waren wir noch in der Flagler Avenue, die viele niedliche Shops bereits hält. Sogar um 7Uhr waren aufgrund eines "Wine Walks" noch unzählige Leute unterwegs: eine tolle Stimmung!

Gekrönt wurde der Tag noch mit Dinner im Boston´s Fish House und einem Stop bei ALDI! Ausbeute: Weißer Spargel im Glas und deutsches Brot

 

 

Der Sonntag war dann nicht so spektakulär. Ich bin zum Schwimmbad gefahren und endlich mal wieder geschwommen, es gab  eine Massage und Stephanie und ich waren im DeLi-Market. Der Shop ist wie ein Reformhaus mit ganz vielen tollen Sachen und sogar Seitenbacher-Produkten!

 

Kurz: Ich hatte eine tolle Woche und bin dankbar, eine Freundin wie Stephanie zu haben!

 

Es sind nur noch 19 Tage bis zu meinem Abflug. Das heißt: So viel Sonne wie möglich genießen :)

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Kommentare: 1
  • #1

    Schwesterherz (Freitag, 01 Dezember 2017 17:53)

    Was für ein schöner Post, Meggie! Es war eine Freude, ihn zu lesen. :)