Ein Hoch auf die Semesterferien: Mein Trainingsalltag und der Donoper Volkslauf

Seit meines letzten Beitrages sind nun schon wieder einige Tage vergangen, die nicht so spannend waren.

 

Mein Alltag besteht diesen Sommer hauptsächlich aus trainieren, essen, lernen und schlafen :D. Mir gefällt's.

Korrekt, ich arbeite nicht. Ich hatte mich für verschiedene Stellen beworben, jedoch nur Absagen erhalten.

Ich bin mir bewusst, dass das wirklich ein Privileg ist und die wenigsten die Freiheiten, die ich momentan habe, genießen.

Umso mehr bin ich motiviert, meine aktuelle Situation voll auszunutzen und setzte mir für jede Traininseinheit eine klare Intention: sei es stärker oder schneller zu werden, das Wetter zu genießen oder einfach nur die Regeneration zu fördern.

Meistens bin ich schon gegen 6 Uhr wach (meine innere Uhr lässt grüßen). Nach dem Aufstehen meditiere ich für 10min (ich kann die App Headspace jedem nur wärmstens empfehlen) und esse eine Kleinigkeit: meistens eine Banane (je brauner desto besser :D), Maiswaffeln und Salzbrezeln.

Dann wird das Tagesmake-Up aufgelegt (Haha :D) und es kann losgehen.

 

Jede Trainingseinheit beginne ich mit 15-20min Mobilisationsübungen. Meine Routine besteht aus  verschiedenen Yogaasanas, Miniresistancebandübungen und blackrollen.

 

Danach geht es raus zum Laufen.

Wie schon in meinem letzten Blogartikel erwähnt, versuche ich, möglichst abwechslungsreich zu laufen.

Montags, Mittwochs und Freitags laufe ich immer eine bergige Strecke im Lemgoer Stadtwald direkt vor meiner Haustür. Das Laufen auf Trails hat dabei einige Vorteile: zum einen schult es die Koordination und Fußstabilität und der weiche Untergrund ist um einiges dämpfender als Asphalt. Zum anderen fördert ein eleviertes Höhenprofil die Kraftausdauer. Bei heißem Wetter ist es zudem noch angenehm frisch im Wald.

Dienstags und Freitags wähle ich meistens eine flachere Route, um die Beine einfach laufen lassen zu können. Und, um ehrlich zu sein, zu sehen, dass ich nicht so langsam bin, wie das Tempo von den hügeliegen Laufen suggeriert.

Samstag wähle ich die Strecke, je nachdem wie es mir geht.

Den langen Lauf am Sonntag mache ich am liebsten auch bergig. Steht allerdings ein gesteigerter Lauf auf dem Plan, wähle ich doch lieber eine flache Strecke, um das Tempo besser kontrollieren zu können.

Donnerstags ist lauffrei. Dann gehe ich entweder auf den Stepper oder eine lockere Runde Schwimmen.

Zwei Mal pro Woche stehen noch 6x 100m Steigerungen auf dem Programm.

Danach geht es entweder nach Hause, wo ich noch einige Stabi- und Coreübungen absolviere und mich schließlich 15min dehne.

Oder ich fahre ins  Fitnessstudio (meisten 3 Mal pro Woche).

Dort stehen zunächst weitere Miniresistancebandübungen auf dem von mir selbsterstellten Plan. Danach folgt eine Routine bestehend aus Boxsquats, Deadlifts, Step-Ups und 2-3 Oberkörperübungen. Wobei ich alle Übungen variiere und meinem aktuellen körperlichen Befinden anpasse.

Dabei profitiere ich sehr von meiner Fitnesstrainer-A-Lizenz Ausbildung im letzten Sommer. Während der Ausbildung habe ich mir nicht nur sehr viel theoretische Wissen zu Trainingslehre und allen anderen Bereichen aus Anatomy und Fitness angeeignet, sondern auch praktisch die richtige Technik von vielen Basikübungen erlernt.

 

Zum Schluss fahre ich mich noch 5-10min auf dem Spinningbike aus und dehne/rolle für 15min.

 

Foto ist ein Screenshot von einem 6er Satz Deadlifts mit 60kg, das ihr auf instagram finden könnt ;).

Seit knapp einem Monat trinke ich nach jedem Training die Recovery Aminos von foodspring (unbezahlte Werbung). Obwohl ich mich viel mit dem Thema Ernährung beschäftigt habe, habe ich mich leider nie darauf fokussiert, die optimale Ernährung für eine schnelle Regeneration zu leisten. Statdessen habe ich manchmal nach dem Training sogar für einige Stunden nichts gegessen. Verdammt bescheuert. Aber hinterher ist man immer schlauer.

Jedenfalls fühlen sich meine Beine am nächsten Tag viel frischer an, im Vergleich zu der Zeit, als ich die Aminos noch nicht getrunken habe.

Vielleicht mag es größtenteils an einer mentalen Komponenten und dem Placeboeffekt liegen (welcher allerdings einen unglaublichen Einfluss haben kann wie bereits mehrere Studien gezeigt haben).

Trotzdem kann ich  jedem nur empfehlen, die Aminos auch einmal auszuprobieren.

Über den folgenden Link erhaltet ihr 15€ Rabatt auf eure erste Bestellung im Wert von 40€:

 

 

https://www.foodspring.de/invite?ref=dkhGcUNDenlyNms9

So habe ich dann erst einmal was im Magen und genug Energie,

um mir zuhause Frühstück/Brunch/Mittagessen (?!:D) zu machen.

 

Danach bin ich entweder bereit für einen kleinen Mittagsschlaf oder habe noch Energie zum Lernen.

Nachmittags steht entweder noch eine zweite Trainingseinheit auf dem Plan oder ich mache das, was man eben so in seinen Semesterferien macht: einkaufen, mich mit Freunden treffen oder an einem Laufwettkampf teilnehmen (zugegeben: an dem Morgen bin ich nur locker 5km mit dem Sänger Richie Ros, der am Vorabend bei meiner Nachbarin ein Konzert gegeben und wir dort ins Gespräch gekommen waren, gelaufen).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

http://www.richieros.com/

Am 14. Juni ging es also zum Donoper Volkslauf.

 

Viele Bekannte Gesichter habe ich wiedergesehen, was mich immer glücklich macht :).

Es hat Spaß gemacht, aber die Strecke war doch recht anspruchsvoll, vor allem wenn der letzte Wettkampf 11 Wochen (ich musste eben selber nachzählen) zurückliegt.

 

Trotzdem konnte ich den Sieg bei den Frauen erlaufen und den  Streckenrekord, den ich 2017 aufgestellt hatte, um 20sek verbessern.

 

Die nächsten Tage werden wohl mehr oder weniger so aussehen wie die vergangenen.

Ich freue mich aber drauf :)

Denn wie heißt es so schön?

"Summer miles make fall smiles."

(Sommermeilen führen zu Lächeln im Herbst.)

 

 

Kommentar schreiben

Kommentare: 0