Winter Break: Zuhause ist es doch am schönsten

Mannoman...die Winterferien sind fast schon wieder vorbei. Ich hoffe, ihr seid alle gut ins neue Jahr gekommen!

Für mich geht es in weniger als einer Woche zurück nach Florida. Bis dahin hat sich dann bitte das Wetter zusammen gerissen, genug gerühmt, jeden Tag Thema in den Nachrichten und unzähliger Memes gewesen zu sein und sich letztendlich daran erinnert, dass der Spitzname für Florida The Sunshine State ist.

Aber im Ernst: Es ist schon verrückt, dass die Wahrscheinlichkeit für Schnee in Florida momentan höher ist als hier.

 

 

 

 

 

 

Bild-Quelle: Facebook

So, aber genug zum Wetter :D. Ich will mich nicht beklagen, dass es hier nicht friert. Ich konnte bislang den Trainingsplan, den der Coach uns für die Ferien mitgegeben hat, komplett umsetzen. Nur einen morgen musste ich mal auf das Laufband ausweichen, aber auch das hat einen guten Trainingseffekt.

 

An Silvester bin ich traditionsgemäß beim Silvesterlauf  in Gütersloh gestartet. Nach den ganzen 5km Rennen während der Crosssaison wollte ich endlich mal wieder die 10km in Angriff nehmen. Die ersten 6km konnte ich gut mit der späteren Siegerin Michelle Rannacher mithalten. Doch dann musste ich sie ziehen lassen.

Im Ziel war es letztendlich jedoch nur ein Vorsprung von 20sek. Naja, es gibt ja immer ein nächstes Mal. Mit meiner Zeit von 38:42min und dem Gewinn von zwei Flaschen Sekt war ich bzw. bin ich zufrieden!

Tja, was habe ich die letzten Tage sonst so getrieben?

Ich habe meine Schwester besucht, wir waren gemeinsam Badminton spielen (und mir ist dabei wieder bewusst geworden, warum ich einfach nur laufe :D Sie hat mich ziemlich abgezogen), wir waren im Kino (Barnum-The Greatest Showman, definitiv ein sehr unterhaltsamer und sehenswerter Film!), beim Yoga und Einkaufen :D. Mir ist es bislang ein Rätsel wie ich alles, was sich jetzt so angesammelt hat, mit nach Florida nehmen soll...

 

Ich werde eine Lösung finden! :D

Viele haben mich vor der Abreise gefragt, ob ich "Zuhause" vermissen würde. Ich muss zugeben, richtig Heimweh hatte ich nur, wenn es mal nicht so gut lief; wenn ich viel Stress hatte oder wegen der Schmerzen im Fuß nicht laufen konnte.

Aber jetzt, wo ich zuhause bin, weiß ich doch, was ich vermisst habe bzw. weiß es jetzt nach den vier Monaten in Florida sehr zu schätzen. Zu erst natürlich meine Familie: dieses Gefühl ausschließlich von Menschen umgeben zu sein, die es gut mit mir meinen. Und dann Sachen wie: keine Wäsche waschen zu müssen, ein großes Bett zu haben, endlich durchschlafen zu können, da die Klimaanlage keine lauten Geräusche macht und es nicht saukalt im Zimmer ist, mit dem Auto so flexibel zu sein und natürlich selber kochen und backen zu können.

 

Ja, am Anfang wird es sicher wieder eine Umstellung sein, wenn ich zurück in mein kleines, kaltes Zimmer komme und ich jeden Tag zwischen Training und Klassenraum hin- und herhetze, aber: Man lernt alles immer mehr zu schätzen, wenn man es für eine Zeit nicht hatte! Jetzt vermisse ich auch das Training mit dem Team, da die letzte gemeinsame Einheit schon wieder so lange zurück liegt...

 

Die Eichhörnchen jedenfalls, die es auch zahlreich in Florida gibt und einem tagtäglich über den Weg laufen, vermisse ich hier nicht! :D Bei meiner Schwester hat uns dieser kleine Kerl einen Besuch abgestattet.

Nur ein klitzekleiner Unterschied: in Florida haben wir Grauhörnchen.

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Weihnachten zuhause: (Fast) Alles beim Alten

Jetzt bin ich schon über eine Woche wieder zuhause, eine Woche, die ziemlich schnell vorüber ging.

 

Der 16. Dezember war der letzte Tag diesen Jahres, den ich in DeLand verbrachte. Früh stand noch ein langer Lauf auf dem Plan. Nach Lunch in der Mensa und einem kleinen Stadtbummel mit Rebecca und Stephanie, bei dem wir feststellten, dass DeLand schon eine kleine Heimat geworden ist, machten wir uns zu dritt (ein hoch auf Uber! :D) auf den Weg zum International Airport in Orlando.

Mein Flieger sollte als erstes abheben. Nach dem Check-In, den Sicherheitskontrollen und einem Spaziergang über den Flughafen (bei dem beim Anblick des Weihnachtsbaumes natürlich unwillkürlich Weihnachtsstimmung aufkam), saß ich auch schon um 18 Uhr in einem Flugzeug der Fluggesellschaft Icelandair und war hoch über den schön beleuchteten Gebäuden der Stadt.

Der Flug war angenehm, der Zwischenstopp in Rekjavik eher nicht so. Nachdem zunächst kein Gate für den Anschlussflug zu finden war, sollte der geplante Abflug von 7.30Uhr auf  9Uhr verschoben werden.

Zum Glück startete der Flieger dann aber doch mehr oder weniger pünktlich und ich konnte gegen 13 Uhr meine Schwester, meine Mama und den Papa in die Arme schließen :).

Die ersten Tage zuhause hatte ich doch ziemlich mit dem Jetlag zu kämpfen und konnte schlecht schlafen.

Aber es ist hier überraschenderweise wärmer als befürchtet! Die letzte Woche habe ich mit Laufen, Einkaufen, Backen, Bummeln über den Weihnachtsmarkt und einfach Entspannen verbracht :).

 

Ja, was soll ich sagen? In Lemgo ist alles beim Alten.

Eine lustige Sache muss ich allerdings erzählen: Als ich hier das erste Mal den Kühlschrank aufgemacht und den 500g-Naturjoghurt-Becher herausgenommen habe, musste ich wirklich lachen. Die Packung war so klein! :D Ich bin echt schon zu sehr an den 1kg Eimer gewöhnt...

 

Am Samstag war ich mit meiner Schwester und meinem Schwager im Escape Room in Bielfeld und wir haben tatsächlich den Mord im Büro aufgeklärt.

Wirklich empfehlenswert.

Und auch der neue Shoppingcenter in Bielefeld Loom hat tolle Geschäfte. Gut, ich muss zugeben: Ein paar neue Dinge sind hier ja doch passiert.

Meine Noten habe ich in der Zwischenzeit auch bekommen. Es läuft ;) Ich bin erleichtert, zumal ich am Anfang gerade mit dem Schreiben doch so meine Probleme hatte. In der letzten Philosophieklausur habe ich ein A+ geschrieben. Insgesamt habe ich in allen Kursen ein A und in Chemie sogar ein A+ bekommen. Ich kann also zuversichtlich ins neue Semester starten.

Zuhause ist Weihnachten am schönsten...aber der amerikanische Weihnachtspulli musste schon sein.

Und alle anderen wurden reich mit Stetson-Merchandise-Artikeln bedacht.

 

 

Ich wünsche allen, die meinen Blog lesen, frohe Weihnachten (alle anderen würden es ja sowieso nicht lesen...:D) und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

Ich freue mich über jeden Einzelnen, der meine Berichte verfolgt, und hoffe, dass ihr auch im neuen Jahr dabei bleibt :). Im Februar startet dann nämlich die Track Saison.

 

Aber vorher melde ich mich auf jeden Fall noch!

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