American Collegelife

Unter dieser Rubrik findet ihr alle Blogeinträge aus meinem Unialltag, über besondere Aktionen, Feiertage...ach, einfach alles, was ich neben dem Sport hier noch so erlebe.

Back at it: Der Start in Semester #4

Florida hat mich wieder. und das nun auch volljährig! Yep, ich bin alt :D 21. aber mehr dazu später. Ich will wie gewohnt chronologisch vorgehen, um Verwirrungen zu vermeiden :D.

 

Letzte Woche Samstag, am 12. Januar, bin ich wie gewöhnlich in Frankfurt in den Flieger gestiegen. Das heißt,  der Tag ging früh los, denn wir mussten 5:30Uhr zuhause losfahren. Aber alles, inklusive meines Zwischenstopps in Amsterdam, hat gut geklappt und ich war sogar eine Stunde früher als geplant in Orlando. Trotz des Government Shut Downs ging die Sicherheitskontrolle schnell und ein Freund hat mich vom Flughafen abgeholt und zu meinem Apartment gefahren. Dort habe ich dann das erste mal meine neue Mitbewohnerin kennengelernt (ja, mittlerweile bin ich bei Nummer 3 :D Ich schwöre, an mir liegt es nicht!) und bislang verstehen wir uns sehr gut :)

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Thanksgivingbreak: Nicht viel los ist auch mal schön

Wow, das war nun schon mein zweites Thanksgiving. Ich kann immer nicht glauben, wie schnell die Zeit vergeht.

Das letzte Thanksgiving, das ich zusammen mit Stephanie bei Abby verbracht habe, ist mir noch so präsent als wäre es gestern gewesen :D

 

Ihr kennt das sicher alle: Man hat nichts Großartiges unternommen und trotzdem vergehen  freie Tage wie im Flug.

 

Ja, so war es auch bei mir :D

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Here we go again: Beginn meines Sophomore Year

Yes, I made it :)! Ich bin wieder in FLORIDA. Der Jetlag lässt mich nicht schlafen und so sitze ich um 5 Uhr morgens am Küchentisch im Appartement meiner Eltern und widme mich einem Blogeintrag, um die letzten, ereignisreichen Tage Revue passieren zu lassen.

 

Anmerkung: Der Titel dieses Blogeintrages ist natürlich einzig und allein meiner Kreativität geschuldet und wurde in keinster Weise von einem aktuell in den Kinos laufenden Film beeinflusst.

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Freshman Year Done: Summer Here I Come

Ja, ich kann es auch kaum glauben. Mein erstes Collegejahr ist nun offiziell Geschichte.

Ich sitze derweil schon wieder im Flugzeug auf dem Weg ins heimatliche Deutschland (okay, genau genommen sitze ich im Flugzeug nach Manchester, wo ich etwas Aufenthalt habe und dann weiter nach Frankfurt fliege), nachdem ich den Mittag bei Abby in Orlando verbringen konnte und sie mich zum Flughafen gefahren hat 😊.  Den Check-In und die Sicherheitskontrollen habe ich auch gut überstanden (auch wenn ich nun so oft geflogen bin, bereitet mir das ganze Prozedere immer noch ziemlichen Stress) und nun habe etwas Zeit, die letzten Tage, Wochen und Monate Revue passieren zu lassen.

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Busy trotz Saisonpause: Von den Hattemy Awards und mehr

Nachdem ich die Tracksaison mit einem Longrun vorletzten Sonntag abgeschlossen habe, hieß es vergangene Woche: Lauffrei! In der Woche habe ich gemerkt, wie sehr ich mich an die Routine gewöhnt habe. Schon nach drei Tagen kam es mir vor, als sei ich eine Ewigkeit nicht gelaufen!

Trotz allem ging die Zeit seit meines letzten Blogeintrages wieder unglaublich schnell vorbei und mit Erstaunen habe ich heute festgestellt, dass es in genau drei Wochen wieder zurück nach Lemgo geht.

 

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Residential Life

Viele haben mir Fragen gestellt wie: „Mensch, wohnst du auf dem Campus?“ „Wohnst du denn da eigentlich in einer WG?“

 

Bevor ich an die Stetson University kam, konnte ich mir selber nicht genau vorstellen, wie das Wohnen an sich, geschweige denn mein Zimmer, konkret aussehen wird.

 

Deshalb möchte ich euch das jetzt gerne zeigen, was auf der Unihomepage auch  immer als „Residential Life“ und „Housing“ zusammengefasst wird.

 

Allgemein

 

Die meisten Studenten, vor allem die Freshmen, wohnen auf dem Campus. Will man nicht auf dem Campus wohnen, sondern als Commuter (Pendler) muss man einen speziellen Antrag stellen.

 

Auf dem Campus gibt es insgesamt 35 verschiedene Wohnhäuser. Viele davon sind kleinere Häuser, die den einzelnen Studentenverbinden (Sororities und Fraternities) gehören und nur entsprechende Mitglieder beherbergen, andere sind Appartments, in denen vor allem Studenten höherer Jahrgänge (Juniors und Seniors) wohnen. Und dann gibt es noch die großen Dorms (Halls) mit den unterschiedlichsten Namen: Carson, Chadoin, Conrad, Emily, Gordis, Hatter, Hollis, Nemec, University und zu guter letzt mein Dorm: Smith.

 

Es gibt sowohl reine Jungen, als auch Mädchen Dorms, aber auch gemischte. Smith Hall ist ein gemischter Dorm, ABER selbstverständlich nicht innerhalb der Flure.

 

Smith Hall

 

Meine Hall liegt etwas ablegen (im Verhältnis :D Trotzdem benötige ich zu Fuß nur 6min zur Cafeteria und 10min bis zum Lauftreffpunkt), aber direkt gegenüber vom Athletic Center, dem Soccer- und dem Football-Feld. Das Gebäude ist wie ein U aufgeteilt mit abwechselnden Mädchen- und Jungenfluren.

 

Ich schätze, dass auf jedem Flur etwa 25 Studenten wohnen. Auf jedem Flur befindet sich ein großes Badezimmer.

 

 

 

Auf jedem Flur wohnt auch ein sogenannter Residental Assistant, ein Student eines höheren Semester, der für Notfälle da ist, Meetings abhält ect.

 

Für den kompletten Dorm gibt es einen Gemeinschaftsraum mit Küche und einen (!!!) Laundry Room mit eigentlich vier Waschmaschinen und vier Wäschetrocknern, wenn die nicht gerade "Out of Order" sind.

 

Da kann es schon ewig dauern, bis man endlich eine Waschmaschine ergattert. Insbesondere, wenn nicht jeder seine Wäsche direkt nach dem Waschgang aus der Waschmaschine entfernt!

Mein Zimmer

 

Da Bilder ja bekanntlich mehr als Worte sagen…

 

 

 

Ich habe das Glück (Vereinbarung mit dem Coach), ein Einzelzimmer zu haben. Die meisten Zimmer auf dem Flur sind Doppelzimmer.

 

Hier herrscht nämlich strikte Hierarchie! :D Wer länger da ist, darf früher die Kurse wählen und bekommt die besseren Zimmer.

 

Für das Housing musste ich im Vorfeld auch ein Formular ausfüllen und alle möglichen Gewohnheiten angeben, falls ich einen Zimmernachbarn bekommen sollte.

 

 

 

 

 

Und das erklärt jetzt auch die vielen Fahrten zum Walmart. Denn bevor ich eingezogen bin, bestand das Zimmer aus dem Bett, der Kommode und dem Schrank, dem Stuhl und dem Schreibtisch.

 

Ich darf nur gar nicht daran denken, dass ich nach einem Jahr, alle Sachen wieder aus dem Zimmer räumen und irgendwo lagern muss, da über den Sommer die Zimmer leer sein müssen.

 

 

 

Insgesamt fühle ich mich jetzt sehr, sehr wohl in meinem Zimmerchen (was wirklich größer ist, als erwartet!).

 

 

Und nicht zu vergessen: Der Kampf um den Fahrradplatz untern Dach wird jeden Tag neu eröffnet!